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 manfred herok   2014

Horaz

Horaz

* 8. Dezember 65 v. Chr. in Venusia;
27. November 8 v. Chr.,

eigentlich Quintus Horatius Flaccus,
ist neben Vergil einer der bedeutendsten rmischen Dichter der Augusteischen Zeit“, das heit der Zeit zwischen 43 v. Chr. und 14 n. Chr., also vom Tod Ciceros bis zum Tod des Augustus.
Das cognomen Flaccus“ bedeutet so viel wie Schlappohr.

 

horaz

Dimidium facti, qui coepit, habet:
sapere aude, incipe

Horaz z. B. ist hufig da schon zu Ende, wo man der gewhnlichen Vorstellungsweise und Art der uerung gem meinen sollte, die Sache mte nun erst recht ihren Anfang nehmen, d. h. er beschreibt z. B. nur seine Empfindungen, Befehle, Anstalten zu einem Feste, ohne da wir von dem weiteren Hergang und Gelingen desselben irgend etwas erfahren.
Ebenso gibt auch die Art der Stimmung, der individuelle Zustand des Gemts, der Grad der Leidenschaft, die Heftigkeit, das Sprudeln und springende Herber und Hinber oder die Ruhe der Seele und Stille der sich langsam fortbewegenden Betrachtung die allerverschiedenartigsten Normen fr den inneren Fortgang und Zusammenhang ab. Im allgemeinen lt sich deshalb in Rcksicht auf alle diese Punkte, der vielfach bestimmbaren Wandelbarkeit des Inneren wegen, nur wenig Festes und Durchgreifendes aufstellen.”

Hegel,    Die Form des lyrischen Kunstwerks >>>

 

c. Die rmische Welt als Boden der Satire

“Indem es nun die ihrem inneren Gehalt nach prosaische Auflsung des Ideals ist, welche sich im Satirischen kundgibt, so haben wir den wirklichen Boden fr dasselbe nicht in Griechenland, als dem Lande der Schnheit, zu suchen. Die Satire in der eben beschriebenen Gestalt kommt den Rmern eigentmlich zu. Der Geist der rmischen Welt ist die Herrschaft der Abstraktion, des toten Gesetzes, die Zertrmmerung der Schnheit und heiteren Sitte, das Zurckdrngen der Familie als der unmittelbaren, natrlichen Sittlichkeit, berhaupt die Aufopferung der Individualitt, welche sich an den Staat hingibt und im Gehorsam gegen das abstrakte Gesetz ihre kaltbltige Wrde und verstndige Befriedigung findet.
Das Prinzip dieser politischen Tugend, deren kalte Hrte sich nach auen alle Vlkerindividualitt unterwirft, whrend das formelle Recht im Innern sich in der hnlichen Schrfe bis zur Vollendung ausbildet, ist der wahren Kunst entgegen. So finden wir denn auch in Rom keine schne, freie und groe Kunst. Skulptur und Malerei, epische, lyrische und dramatische Poesie haben die Rmer von den Griechen berkommen und sich angelernt.
Es ist merkwrdig, da, was als einheimisch bei den Rmern angesehen werden kann, komische Farcen, die Feszenninen und Atellanen sind, wogegen die gebildeteren Komdien, selbst des Plautus und ohnehin des Terenz, von den Griechen abgeborgt und eine Sache mehr der Nachahmung als der selbstndigen Produktion waren. Auch Ennius schpfte schon aus griechischen Quellen und machte die Mythologie prosaisch.Eigentmlich ist den Rmern nur jede Kunstweise, welche in ihrem Prinzip prosaisch ist, das Lehrgedicht z. B., besonders wenn es moralischen Inhalt hat und seinen allgemeinen Reflexionen nur von auen her den Schmuck des Metrums, der Bilder, Gleichnisse und einer rhetorisch schnen Diktion gibt; vor allem aber die Satire.
Der Geist einer tugendhaften Verdrielichkeit ber die umgebende Welt ist es, der sich zum Teil in hohlen Deklamationen Luft zu machen strebt. Poetischer kann diese an sich selbst prosaische Kunstform nur werden, insofern sie uns die verderbte Gestalt der Wirklichkeit so vor Augen bringt, da dieses Verderben durch seine eigene Torheit in sich zusammenfllt;
wie Horaz z. B., der sich als Lyriker ganz in die griechische Kunstform und Weise hineingebildet hat, in seinen Briefen und Satiren, in denen er eigentmlicher ist, ein lebendiges Bild der Sitten seiner Zeit entwirft, indem er uns Torheiten schildert, welche, in ihren Mitteln ungeschickt, sich durch sich selber zerstren.”      >>>

Sapere aude!
(lateinisch)  Immanuel Kant bersetzt:
 Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

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